Mittwoch, 21. Dezember 2016 - 18:22 Uhr

Friedensnobelpreis

Damit hat er ihn definitiv verdient: Barrack Obama erklärt Teile der Arktis und des Atlantiks zur Schutzzone.

Denn Frieden bedeutet Abrüstung , auch im gemeinsamen Dasein mit Tieren. Die Größe (etwa so groß wie Spanien) des Schutzgebiets erscheint zwar vielleicht lächerlich angesichts der polaren Weiten , aber es ist ein wichtiges Zeichen und schafft Tatsachen.

 

Meine Hoffnung in Bezug auf die präsidentiale Nachfolge Trumps in den USA: Daß auch ihm die politischen Sachzwänge keine andere Wahl lassen, als seine Entscheidungen den erforderlichen Realitäten anzupassen und er stattdessen Dummheit, Großmauligkeit, Machotum und Ignoranz in den Schrank hängen muß.

Dieser fromme Wunsch  fußt auf dem Glauben, daß die Welt irgendwie noch gerettet werden WILL.

Vielleicht aber will die Welt gar nicht gerettet werden.

 


Tags: Friedensnobelpreis 

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Freitag, 16. Dezember 2016 - 16:46 Uhr

Ist Gewalt männlich?

Verallgemeinerung ist immer die falsche Übersetzung unverstehbarer Abläufe.

Trotzdem lässt die Beobachtung der Geschehnisse vermehrt Fragezeichen in einer Waagschale an Gewicht zulegen:

 

WARUM reduziert sich die Wertschätzung menschlichen (weiblichen ) Lebens gegen Null, wenn:

 

_ Boko Haram junge Mädchen entführt, vergewaltigt, quält, mordet?

_ Jesidinnen von IQ- reduzierten IS "Kämpfern" entführt, vergewaltigt, gequält und ermordet werden?

_ in Freiburg eine junge, idealistische Medizinstudentin von einem empathielosen Psychopathen nach erfolgter Vergewaltigung gleichgültig weggeworfen und dem mutmaßlichen Tod durch Ertrinken überlassen wird?

Es ließen sich noch viele Beispiele hinzufügen.

Andersherum fallen mir keine ein. Oder hat schon mal jemand von Frauen gehört, die ihre Männer mit Säure übergießen, weil sie ihnen nicht gehorchen? Oder von Männern, die nach der Geburt getötet wurden, nur weil sie das "falsche" Geschlecht haben?

 

Nein, nicht alle Männer sind schlecht. Schließlich lebe ich seit fast 35 Jahren mit einem friedlichen liebevollen Exemplar zusammen.  Aber trotzdem muß man in Erinnerung rufen, dass es Männer waren, die den Krieg erfunden haben und bis heute an dessen "Perfektion" herumfeilen, obwohl noch NIE irgendetwas durch Gewalt besser wurde, bzw. Probleme gelöst wurden. Mit Blick nach Syrien braucht nicht hinzugefügt werden, dass das Gegenteil stets der Fall ist.

 

Leider, obwohl ich gerne von jedem das Beste denken würde, lasse auch ich meine Tochter am Abend nur noch mit Pfefferspray aus dem Haus.


Tags: Mord Gewalt Krieg  in Freiburg 

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Donnerstag, 8. Dezember 2016 - 17:10 Uhr

An alle, deren schlimme Gedanken wir nicht lesen können.

Heute morgen in der Suedwestpresse:

 

Ein Mann übergießt seine Frau mit Benzin und zündet sie an. Zuhause zwei kleine Kinder .

 

Ob seine Problembewältigungsszenarien , die anscheinend für ihn unausweichlich in diese Sackgasse münden mußten, im Verborgenen durchgespielt wurden, oder hörbar kommuniziert wurden, wissen wir nicht. Wir wissen nicht, ob es möglicherweise Vorzeichen gab, die falsch bewertet wurden.

Wir wissen aber, dass dieser "Weg", der leider immer wieder als der einzig mögliche Ausweg gewählt wird, niemals,  für niemand, zu keiner Zeit, sowie in keiner Situation auch nur die geringste Verbesserung der eigenen Lage zur Folge hat, sondern vielmehr in jeder Hinsicht für alle Beteiligten und besonders für den Verursacher das Ende jeder Grundlage menschenwürdigen Weiterlebens bedeutet.

 

Deshalb die Bitte an alle zukünftigen Peiniger, Mörder und Menschenhasser:

 

 

Schaltet rechtzeitig euren Verstand ein!

 

Lasst euch helfen, bevor euch nicht mehr zu helfen ist!


Tags: Mörder 

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Mittwoch, 7. Dezember 2016 - 15:31 Uhr

Zwei neue Buchstaben!

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Tags: Einstein Evaluation 

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Freitag, 2. Dezember 2016 - 17:54 Uhr

Organspende

Ja, ich würde Organe spenden.

 

Ja, ich hätte Isabels Organe gespendet. Es war nur , abgesehen von kompletter Handlungsunfähigkeit infolge Schockstarre ,schlicht nicht mehr möglich.


Tags: Organspenderausweis Organspende 

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Sonntag, 27. November 2016 - 14:37 Uhr

Bestseller Foto Werbeplakate

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Tags: reich werden Maschmeyer 

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Sonntag, 27. November 2016 - 13:27 Uhr

Bestseller

gorilla-1-7Zur Zeit kann man sich erneut fragen, inwieweit Werbeplakatzusammenstellungen dem Zufallsprinzip unterliegen. Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, was die enge Nachbarschaft beim meist auf schneller Durchreise befindlichen Betrachter auslösen könnte? Die Bilder sekundenschnell und nur nebenbei erfasst bleiben doch irgendwo und irgendwie in unserer grauen Zellmasse hängen und gebären vielleicht ihr ungewolltes Eigenleben.

 

So kann ich mir nicht vorstellen, dass der unbescholtene Bestsellerautor eines nutzbringenden Ratgebers für Jedermann, der seine uneigennützigen Ratschläge wahrscheinlich vollkommen gewinnfrei unters Volk zu bringen beabsichtigt, irgendwie mit finsteren Verbrecherbanden oder Untieren assoziiert zu werden wünscht.

 

Vielleicht ist aber halt alles auch nur Zufall.

 

 

 

 

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Tags: reich werden Maschmeyer 

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Freitag, 25. November 2016 - 12:10 Uhr

25. November 2016: Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen

Eigentlich sollte es überflüssig sein, über dieses Thema Worte zu verschwenden.

 

Gewalt, egal von oder gegen wen, ob staatlich legitimiert (Krieg) oder sanktioniert in Form von Verbrechen aller Art ist immer:

 

dumm

 

primitiv

 

nutzlos

 

grausam

 

Als Ergebnis resultieren grundsätzlich nur Verlierer.

 

Weshalb also ist die Gewalt  nicht auszurotten? Mit dem Vormarsch von Diktaturen weltweit wächst im Gegenteil leider auch die Zahl der unterdrückten , gedemütigten und körperlicher Gewalt ausgesetzten Frauen überproportional.

 

 


Tags: Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen 

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Dienstag, 22. November 2016 - 10:32 Uhr

All-tag und Alltag im Ulmer Sommer 2016

 

Tag im All:

 

die Schlagzeile der Tageszeitung lautet:

„Rosetta Sonde entdeckt Roboter Philae auf dem Kometen Tschuri. Das ist irre!“

 

Alltag auf der Erde:

 

Der sich täglich potenzierende Baustellenirrsinn treibt bisher altruistische Kollegen zum Mobbingwahnsinn!

„ Kannst du für mich am Freitag den doofen Spätdienst machen, ich komm doch um die Zeit überhaupt nicht mehr in die Innenstadt:?“

Wie blöd bin ich eigentlich , mit dem Fahrrad zu fahren, wo ich überall irgendwie durchkomme, um damit alle Augen in unsichtbar – stumm - beifälligem Fingerzeig auf mich gerichtet zu sehen? Daß ich beim frühmorgendlichen Bergab fahren in der Dunkelheit abrupt in Sandlöchern feststecke und nicht nur dabei Kopf und Kragen riskiere sieht keiner.

E Es hilft nichts, jeder muß irgendwie von A nach B kommen.

   Der Zeitplan kommt durcheinander. Die Erinnerung an autofreie Zeiten werden wachgerufen, wenn Chaosradler und -Fußgänger sich zu allen Zeiten des Tages auf täglich wechselndem Terrain über den Weg laufen/fahren. Aber so viel verletzte Erdkruste wie jetzt gab es wirklich noch nie. Wann schlägt der Raketenwurm zurück?

 

„  Jetzt erst recht“ scheint die Devise vieler zu lauten, die sich zum Beispiel unbekümmert ein Dritt- oder Viertauto (oder ist es das Fünfte?) zulegen. Der Winter steht vor der Tür, da taugt das Cabrio nicht mehr viel, der gebrauchte Kleinstwagen ist sowieso nur Provisorium fürs Bewältigen kürzerer Strecken im Stadtteil (zum Beispiel Brötchen holen und andere Minibesorgungen im Umkreis 2 km minus), die Familienkutsche ist für Einpersonenfahrten wirklich zu groß (da weist unser Umweltbewußtsein in die richtige Richtung), also bleibt nichts anderes übrig, als sich nach einem „Winterauto“ umzusehen. Nur wohin mit dem erweiterten Fuhrpark, den man sowieso schon irgendwo zwischen besagte Baustellen einklemmen muß? Vielleicht sollte man die Stadt komplett untertunneln für Parkplätze?

   Nur, was sagt dann der Raketenwurm?

 

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Tags: neue Straßenbahnbrücke Baustellen 

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Dienstag, 22. November 2016 - 10:27 Uhr

(fast) alles Rosa

 

Beim Bummeln durch die neue Mitte fällt ein neues Geschäft für Backwaren auf: anstelle der null acht fünfzehn Bäckerei gibt’s jetzt Donuts in allen Farben und Strukturen. Vor allem babyfarbener Zuckerguß und Streuselvariationen machen gute Laune beim Anschauen. Das vorherrschende Rosa bleibt als Eindruck hängen und findet eine überraschende Erwiederung im gleichen Farbton : Haare wehen im Wind. Eine Frau eilt über die Straße Richtung Rathaus.

 

 

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Tags: Rosa 

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