Sonntag, 27. November 2016 - 14:37 Uhr

Bestseller Foto Werbeplakate

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Tags: reich werden Maschmeyer 

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Sonntag, 27. November 2016 - 13:27 Uhr

Bestseller

gorilla-1-7Zur Zeit kann man sich erneut fragen, inwieweit Werbeplakatzusammenstellungen dem Zufallsprinzip unterliegen. Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, was die enge Nachbarschaft beim meist auf schneller Durchreise befindlichen Betrachter auslösen könnte? Die Bilder sekundenschnell und nur nebenbei erfasst bleiben doch irgendwo und irgendwie in unserer grauen Zellmasse hängen und gebären vielleicht ihr ungewolltes Eigenleben.

 

So kann ich mir nicht vorstellen, dass der unbescholtene Bestsellerautor eines nutzbringenden Ratgebers für Jedermann, der seine uneigennützigen Ratschläge wahrscheinlich vollkommen gewinnfrei unters Volk zu bringen beabsichtigt, irgendwie mit finsteren Verbrecherbanden oder Untieren assoziiert zu werden wünscht.

 

Vielleicht ist aber halt alles auch nur Zufall.

 

 

 

 

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Tags: reich werden Maschmeyer 

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Freitag, 25. November 2016 - 12:10 Uhr

25. November 2016: Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen

Eigentlich sollte es überflüssig sein, über dieses Thema Worte zu verschwenden.

 

Gewalt, egal von oder gegen wen, ob staatlich legitimiert (Krieg) oder sanktioniert in Form von Verbrechen aller Art ist immer:

 

dumm

 

primitiv

 

nutzlos

 

grausam

 

Als Ergebnis resultieren grundsätzlich nur Verlierer.

 

Weshalb also ist die Gewalt  nicht auszurotten? Mit dem Vormarsch von Diktaturen weltweit wächst im Gegenteil leider auch die Zahl der unterdrückten , gedemütigten und körperlicher Gewalt ausgesetzten Frauen überproportional.

 

 


Tags: Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen 

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Dienstag, 22. November 2016 - 10:32 Uhr

All-tag und Alltag im Ulmer Sommer 2016

 

Tag im All:

 

die Schlagzeile der Tageszeitung lautet:

„Rosetta Sonde entdeckt Roboter Philae auf dem Kometen Tschuri. Das ist irre!“

 

Alltag auf der Erde:

 

Der sich täglich potenzierende Baustellenirrsinn treibt bisher altruistische Kollegen zum Mobbingwahnsinn!

„ Kannst du für mich am Freitag den doofen Spätdienst machen, ich komm doch um die Zeit überhaupt nicht mehr in die Innenstadt:?“

Wie blöd bin ich eigentlich , mit dem Fahrrad zu fahren, wo ich überall irgendwie durchkomme, um damit alle Augen in unsichtbar – stumm - beifälligem Fingerzeig auf mich gerichtet zu sehen? Daß ich beim frühmorgendlichen Bergab fahren in der Dunkelheit abrupt in Sandlöchern feststecke und nicht nur dabei Kopf und Kragen riskiere sieht keiner.

E Es hilft nichts, jeder muß irgendwie von A nach B kommen.

   Der Zeitplan kommt durcheinander. Die Erinnerung an autofreie Zeiten werden wachgerufen, wenn Chaosradler und -Fußgänger sich zu allen Zeiten des Tages auf täglich wechselndem Terrain über den Weg laufen/fahren. Aber so viel verletzte Erdkruste wie jetzt gab es wirklich noch nie. Wann schlägt der Raketenwurm zurück?

 

„  Jetzt erst recht“ scheint die Devise vieler zu lauten, die sich zum Beispiel unbekümmert ein Dritt- oder Viertauto (oder ist es das Fünfte?) zulegen. Der Winter steht vor der Tür, da taugt das Cabrio nicht mehr viel, der gebrauchte Kleinstwagen ist sowieso nur Provisorium fürs Bewältigen kürzerer Strecken im Stadtteil (zum Beispiel Brötchen holen und andere Minibesorgungen im Umkreis 2 km minus), die Familienkutsche ist für Einpersonenfahrten wirklich zu groß (da weist unser Umweltbewußtsein in die richtige Richtung), also bleibt nichts anderes übrig, als sich nach einem „Winterauto“ umzusehen. Nur wohin mit dem erweiterten Fuhrpark, den man sowieso schon irgendwo zwischen besagte Baustellen einklemmen muß? Vielleicht sollte man die Stadt komplett untertunneln für Parkplätze?

   Nur, was sagt dann der Raketenwurm?

 

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Tags: neue Straßenbahnbrücke Baustellen 

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Dienstag, 22. November 2016 - 10:27 Uhr

(fast) alles Rosa

 

Beim Bummeln durch die neue Mitte fällt ein neues Geschäft für Backwaren auf: anstelle der null acht fünfzehn Bäckerei gibt’s jetzt Donuts in allen Farben und Strukturen. Vor allem babyfarbener Zuckerguß und Streuselvariationen machen gute Laune beim Anschauen. Das vorherrschende Rosa bleibt als Eindruck hängen und findet eine überraschende Erwiederung im gleichen Farbton : Haare wehen im Wind. Eine Frau eilt über die Straße Richtung Rathaus.

 

 

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Tags: Rosa 

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Montag, 21. November 2016 - 19:23 Uhr

British food

 

 

 

Juni 2016 in Südengland ( Ulf, Andrea und Viola)

Tagebuchauszug:

 

An den ersten Vormittagen nahmen wir zumindest noch relativ begeistert ein komplettes full english breakfast zu uns. Ab dem dritten Tag reduzierten wir schrittweise, da uns die saussages & Co morgens ziemlich schwer im Magen lagen.

In einer B&B-Unterkunft in Lyme Regis konnte man variieren. Ich probierte the „smoked fish plate“. Aber auch darauf war mein Magen am frühen Morgen noch nicht eingestellt. Der filettierte Räucherfisch hätte mir abends bestimmt geschmeckt.

Nach diesem reichhaltigen Frühstück besuchten wir das naturkundliche Museum vor Ort mit zahlreichen Exponaten aus verschiedenen Epochen der Erdgeschichte. Hier in der Gegend findet und fand man nämlich sehr viele urzeitliche Versteinerungen . Besonders fasziniert waren wir von den detaillgenau aus dem Stein gepellten feingliedrigen Trillobiten. Die sehen ein wenig aus wie Riesenkellerasseln oder wie das Fischfilet vom Frühstück. Das schien derweil in meinem Bauch ebenfalls zur Versteinerung zu mutieren.

Das Museum besteht aus unzähligen in liebevoller Art und Weise präsentierten Einzelstücken sowie analogen Informationsmaterialien bis hin zu Landschaftsnachbauten aus Gips und Pappmaschee sowie Ausgestopftem aus der (heutigen) Tierwelt. Sprachlos war ich bei der Betrachtung der in einem Schaukasten in liebevoller Detaillarbeit aufgeklebten Hunderten von Knöchelchen in Reih und Glied, herausgearbeitet aus dem Gewölle einer einzigen Eulenhinterlassenschaft.

Athmosphärisch ist die Ausstellung trotz oder gerade wegen einer gewissen Verstaubtheit. Einen großen Raum nimmt der erzieherische Aspekt bei der Präsentation ein. Weshalb nach einiger Zeit das Museum von einer fröhlichen Schulklasse gestürmt wurde, die einen Zehn-Punkte-Fragenkatalog abarbeitete. Unterstützt wurden sie von dem sehr engagierten Museumsleiter. Der war ganz offensichtlich Naturkundler der alten Schule mit viel Herzblut.

Um auf die Ernährung zurückzukommen: Meistenteils hielt die eiweiß- und kalorienhaltige, eher ballaststoffarme morgendliche Grundlage vor bis zum Spätnachmittag als ein Gefühl des kompletten Magenverschlusses. Abgenommen haben wir aber trotzdem nicht . Die Low-Carb-Diät fand nämlich meistens abends ihren Abschluß in einem Chinarestaurant.

 

 

 


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Samstag, 19. November 2016 - 15:34 Uhr

Eintrag 1

19.11.2016

 

Warum diese Website?

 

Als Hinterbliebene Restfamilie eines privaten Amoklaufes möchten wir den Versuch wagen, unseren Gefühlen, unseren Hoffnungen, unseren Wünschen, unserem Glauben, unserer gelegentlich aufflackernder Freude am aktiven, kreativen, schöngeistigen und gleichzeitig einfachen Leben Ausdruck zu verleihen.

Es hilft uns, weiterzuleben.

Es hilft mir, Wertschätzung auszudrücken, mehr denn je.


 

Ausgangspunkt ist das Jahr Zwei post mortem.
 
Wohin es geht? Bestenfalls lässt sich das im Rückblick des Verlaufsprotokolls dieser website erkennen.

Tags: Bloganfang Eintrag 1 Isabel Jakob 

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Donnerstag, 17. November 2016 - 14:36 Uhr

Abgekupfert?

 27.09.2016:

 

Prinz William hat laut Nachrichtenmeldung vom heutigen Tag die gleiche Idee wie ich (allerdings schon vor zwei Monaten):                                                

Wollen wir eine kleine Chance behalten zur Rettung der Welt, müssen wir anfangen, die Synapsen unserer zerebralen Leitbahnen komplett umzupolen, um der Kreativität der Zerstörung ein antagonistisches Schnippchen zu schlagen.

Daß Betrug zum Nachteil anderer gang und gäbe ist ,wissen wir aus allen Bereichen des Lebens . Die Fantasie der Betonköpfe in den Führungsriegen vieler Großunternehmen zum Beispiel beschränkt sich viel zu oft auf kurzfristigen Vorteilsgewinn . Wie wir unlängst paradebeispielhaft beobachten durften, reichte selbst die vermeintlich hohe Intelligenz bestbezahlter Manager in der Autobranche nicht aus, um sich vorzustellen, daß der Boumerang alsbald zum Rückschlag mit doppelter Wucht ansetzen könnte. Wie hätte man stattdessen den Ruhm in der gleichen Zeit ins Unermeßliche vermehren können nach erfolgreicher Entwicklung abgasfreier Automotoren!

Kreatives Umdenken ist gefragt!

Rückwärts über den Tisch ziehen :

Eine originelle Betrugsidee von mir als möglicher Lösungsvorschlag zum Problem des Artenschutzes bedrohter Stoßzahnträger möchte ich deshalb beispielhaft vorschlagen:

Man nehme irgendein ungiftiges, weißes Pulver, in der Konsistenz gemahlenem Elfenbein ähnlich (z.B. gemahlene Fingernägel) und verkaufe es als bekanntermaßen sehr begehrtes „Gesundheitsmittel“ an die entsprechende potenzsuchende Zielgruppe. Fertig!

Geholfen ist dabei allen: den Verkäufern, die ihren erwünschten Reibach machen, den Empfängern, die dank Placeboeffekt die exakt gleiche Wirkung erzielen wie beim Originalpräparat ,aber vor allem den nun unbejagten Tieren, die endlich aufschnaufen können und vielleicht aus der roten Liste verschwinden anstatt aus ihrem angestammten Umfeld.

Zwar wird auch dieser positive Betrug wahrscheinlich irgendwann auffliegen. Bis dahin hat sich aber vielleicht die wunderbare Wirkung des neuen Heilmittels herumgesprochen. Die Nashörner sind gerettet!

 

 

http://www.zgap.de/


Tags: Ausrottung der Nashörner Weltrettung 

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Sonntag, 13. November 2016 - 17:21 Uhr

Sommer in der Psychosomatik

 

30. Juli 2016

 

Auf der Terrasse der Cafeteria sitzend probiere ich , ob mir ein laues Lüftchen ein paar e-mail Funksignale benachbarter Satelliten vorüberweht. Ich genieße mit ein paar MitpatientInnen die Sonne und den Augenblick . Zwei Frauen mittleren Alters unterhalten sich am übernächsten Tisch über gewisse gynäkologische Probleme. Die Dialekte lassen dabei Rückschlüsse über ihre Herkunft zu. "Mein Arzt hat gesagt, daß man das gut mit diesem Beckenbodentraining in den Griff bekommen kann." erzählt die eine im fröhlichen badischen Singsang. Darauf die andere: " Ick hab jehört, det det eijentlich nur Frauen kriejen, die wo schon Kinder jekriecht haben."

An einem anderen runden Tisch tauscht man sich über kulinarische Erlebnisse aus und die Küche unterschiedlicher regionaler Herkunft, vermutlich angeboten in einem bestimmten Restaurant: mexikanisch , italienisch, alles findet den ungeteilten Zuspruch der Tischgemeinde. Einer fühlt sich verpflichtet, heimatliche Pfründe zu verteidigen:" Die Brrroatwürscht sin fai au guat!"

 


Tags: Trauma Reha Psychosomatik 

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Freitag, 11. November 2016 - 14:28 Uhr

Tagebuch

  23. Juli 2016:

 

Anschläge in Würzburg, München..., jeden Tag Gewalt.

Terrorismus, Amoklauf oder "simpler" Mord, wo ist der Unterschied?

Die wahren Motive sind in jedem Fall Verblendung und (Menschen-)Haß.

Die Psyche des Amokläufers in München wird analysiert und wir erkennen 1:1 den Mörder unserer Tochter. Wenn nicht Isabel, dann hätte er jemand anderen getötet. Er hatte sich schon lange mit dem Gedanken beschäftigt.

Alles kommt wieder an die Oberfläche. Trauer, Wut, Empörung, gleichzeitig Hilflosigkeit angesichts erlebter Grausamkeit jenseits aller Schleusen.

Die Mutter eines Opfers aus Winnenden kommt zu Wort und spricht uns aus der Seele.

 

 


Tags: Mord Gewalt Amok Isabel Jakob 

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