Freitag, 30. Juni 2017 - 11:42 Uhr

Religionsgespräche

Einer freundlichen  Einladung zum Tee unserer kurdischen Nachbarn durch Zuruf über den Gartenzaun folgen wir gerne. Zwei bärtige' Hardliner' sitzen mit ihrer Familie am Gartentisch. Die Gespräche wechseln von dies und das ins Weltanschauliche. Die Frauen verschwinden (wahrscheinlich gibt's drinnen zu tun). Der Gesprächston bleibt respektvoll.

Die Kompromisslosigkeit der islamischen Religionsphilosophie überrascht dann aber doch.

Die Säulen des Islam sind Leitmotiv, dem sich ALLES andere unterzuordnen hat. MENSCHLICHKEIT, MENSCHENRECHTE, etc kommt alles viel viel später. Dieser Wortschatz wird sowieso der hiesigen meinungsbildenden Presse zugeordnet.

Wertschätzung Ungläubiger (Die wir ja alle sind)? Welchen Platz kann jemand mit dieser Grundeinstellung finden in einem Land der "an den Teufel Verlorenen"? Alles ungeklärte Fragen, auf die wir nur eine schwammige Antworten erhalten. 

Noch ein bemerkenswerter Satz:" Ihr habt die Demokratie, wir den Islam."

Nun könnte man ja sagen: auf die Taten kommt es an! Schliesslich hat auch .Mutter Teresa viel Gutes getan ( leider im Namen der Kirche, nicht der Menschen). Aber was hat die Menschheit davon, wenn jemand aus Religionsgründen arbeitsunfähig wird und fürs gesellschaftliche Leben unbrauchbar?

"Papa, Betzeit!"  Ruft der kleine Sohn aus dem Wohnzimmer und die Teezeit ist zu Ende.

Die Verabschiedung bleibt herzlich und lässt die Eindrücke verschwimmen; die Nacht schlaflos durch Schwarzteekonsum literweise.


Tags: Religion 

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Montag, 26. Juni 2017 - 17:48 Uhr

Bairam

Wie kann die Welt vom einen Tag zum anderen so verschieden sein?

Ist es die gleiche Person , die heute glücklich hereinschwebt,

Unbeschwert lacht, redet und mit Appetit Käspätzle (handgeschabt) verdrückt?

Es sind launische Kinder -  und auf mir lastet das  schlechte Gewissen  wegen mieser Gedanken.


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Montag, 26. Juni 2017 - 13:06 Uhr

Konzert

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Samstag, 24. Juni 2017 - 10:05 Uhr

Islamische Arroganz

Islamische Arroganz. Ja es gibt sie. Sie materialisiert sich in der unsichtbaren Distanz. Zu spüren in jedem Atom der Atemluft.

Wie konnte es so weit kommen - bis zu dieser global um sich greifenden Gehirnwäsche innerhalb einer Weltanschauung/Religion?

Was ist vorbildlich daran, sein Hirn auszuschalten und überkommene, teils schädliche, Rituale zu praktizieren?

 

Es ist die spürbare, unausgesprochene Verachtung unserer Lebensweise, was wir tun, was wir essen, was wir trinken... .

 Wo bleibt die ansonsten jungen Leuten eigene Neugier auf das Fremde?

 

Vielleicht entspringt alles nur dem überragenden Gefühl des Heimwehs eines lieben, netten, freundlichen, hübschen, in eine fremde Welt gestoßenen Mädchens, das seinen Platz darin sucht und vielleicht nicht findet.

Vielleicht sind aber alles auch nur Hirngespinste, denn im nächsten Moment stellt sich alles schon wieder ganz anders dar.

 


Tags: Islamische Arroganz Religion 

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Donnerstag, 22. Juni 2017 - 21:13 Uhr

Dank an die riesengroßen Fortschritte in der modernen Krebstherapie

Letzte Packung Lenalidomid nach dreijähriger relativ nebenwirkungsarmer Einnahme.

Ab Juli nur noch alle drei Monate in die Uniklinik.

Vorher die schönsten Highlights noch mal als Flashback geballt: GanzkörperCT, Knochenmarkpunktion, weitere Überraschungsorganchecks (z.B. Lungenfunktion, vielleicht noch mal Herzsonographie (übrigens fast so spannend wie ein Krimi, mal sämtliche Segel - und Taschenklappen in Aktion zu sehen, während sie das Blut durch die vier Kammern treiben),oder was sich das Cancer Competenz Team sonst noch so ausdenkt), Sammelurin mitbringen (Ökologischer Mehrwegkanister wartet zu Hause im Bad auf die 24 Stunden Befüllung, also gibts an diesem Tag höchstens drei bis vier Stunden am Stück Ausgang, denn man will ja keine plätschernde Plastikflasche mit sich herumschleppen) und andere Normalitäten wie Blutabnahme etc.etc.

 

Komplettremmission - eigentlich ausgeschlossen, schenkt man der, auch von diversen Pseudo-Medizinern geteilten, Volksmeinung Glauben, Krebs entstehe durch psychischen Sress . Da müßte ich vor zweieinhalb Jahren aufgrund von spontanem Globalkrebs auf der Stelle tot umgefallen sein .

 

Gott sei dank hab ich mich noch nie auf sanfte Heilungsmethoden verlassen, sondern vertraue lieber dem schulmedizinischen Giftcocktail.

 

Es sieht also so aus, als könne ich noch eine Weile dummes Zeug kritzeln.

 

http://www.uniklinik-ulm.de/index.php?id=3415


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Montag, 19. Juni 2017 - 08:27 Uhr

Nathans Baum

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Ulrichs neues Buch - der Inhalt sehr aktuell - das Philosophenchinesisch erfreulich lesbar, weshalb ich  diesmal alles lesen werde!

 

Was sonst?

Vier Tage lang Hochleistungstraining aller Finger/Hand-Muskeln/Gelenke = Prophylaxe für alles mögliche. Außerdem: Hirnleistungsoptimierung durch bessere Vernetzung beider Hirnhälften.

Wie?

Z.B. durch Chopin Polonaisen in der Klavierbearbeitung für zwanzig Finger!


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Freitag, 9. Juni 2017 - 13:17 Uhr

Faux Pas

Das Leben ist kompliziert. Weltbilder mehr als verschieden. Regeln oft schwer verständlich, wenn keine Logik zugrundeliegt.

Ein Faux Pas im Kochtopf! Schuld an tagelanger Funkstille? Hin und herpendeln zwischen schlechtem Gewissen und Ärger (wie  blöd sind denn diese sinnleeren Verbote und von wem überhaupt aufgestellt?). Schweigen und aus dem Weg gehen. Was brütet so ein Hirn in kontemplativen Gebetsstunden hinter verschlossener Tür aus? 

Dann doch Erleichterung und Versöhnung. Violas (Schweine-)Wurstzipfel im Kohlrabieintopf (nachdem das Gericht zwei Tage lang von den bekannten Gemüsemuffeln unangetastet blieb, warf die sparsame Hausfrau zwei Restchen zusammen, um nichts verkommen zu lassen, worauf urplötzlich eine ausgehungerte nächtliche Fastenbrecherin über das bisher Verschmähte herfiel , mit Entsetzen das arme Würstchen entdeckte und sich um ein Haar vergiftete) war gar nicht der Grund für die schlechte Stimmung, sondern Stress bei der Arbeit. Da waren wir wieder auf einer Wellenlänge!

Fast gabs noch Tränen (der Freude) .

 


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