Donnerstag, 22. Juni 2017 - 21:13 Uhr

Dank an die riesengroßen Fortschritte in der modernen Krebstherapie

Letzte Packung Lenalidomid nach dreijähriger relativ nebenwirkungsarmer Einnahme.

Ab Juli nur noch alle drei Monate in die Uniklinik.

Vorher die schönsten Highlights noch mal als Flashback geballt: GanzkörperCT, Knochenmarkpunktion, weitere Überraschungsorganchecks (z.B. Lungenfunktion, vielleicht noch mal Herzsonographie (übrigens fast so spannend wie ein Krimi, mal sämtliche Segel - und Taschenklappen in Aktion zu sehen, während sie das Blut durch die vier Kammern treiben),oder was sich das Cancer Competenz Team sonst noch so ausdenkt), Sammelurin mitbringen (Ökologischer Mehrwegkanister wartet zu Hause im Bad auf die 24 Stunden Befüllung, also gibts an diesem Tag höchstens drei bis vier Stunden am Stück Ausgang, denn man will ja keine plätschernde Plastikflasche mit sich herumschleppen) und andere Normalitäten wie Blutabnahme etc.etc.

 

Komplettremmission - eigentlich ausgeschlossen, schenkt man der, auch von diversen Pseudo-Medizinern geteilten, Volksmeinung Glauben, Krebs entstehe durch psychischen Sress . Da müßte ich vor zweieinhalb Jahren aufgrund von spontanem Globalkrebs auf der Stelle tot umgefallen sein .

 

Gott sei dank hab ich mich noch nie auf sanfte Heilungsmethoden verlassen, sondern vertraue lieber dem schulmedizinischen Giftcocktail.

 

Es sieht also so aus, als könne ich noch eine Weile dummes Zeug kritzeln.

 

http://www.uniklinik-ulm.de/index.php?id=3415


Tags: Komplettremmission Lenalidomid 

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